Teil 2 ab 14.06.2014     


 14.06.2014 Jostedalen 2. Tag  

 

Heute Morgen sind wir um 9:30 nachdem, wir die steigeisenfesten Bergschuhe und die Überlebensrucksäcke gepackt hatten, zur Gletscherexpitition gestartet. Zuerst in Richtung Bergsetbreen. Nach ca. 20. Minuten waren wir auf dem Pakplatz, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Dort standen nur 2 Wohnmobile die anscheinend dort übernachtet hatten. In der Ferne sahen wir auch schon den Gletscherabruch blau schimmern. Aber nur in der Ferne. Der Weg ging durch ein Hochmoor einem Wildbach entlang, durch kleine Birkenwäldchen, über Felsen und kleinere Bäche. Überall die ersten Frühlingsblumen, Blaubeersträucher und Almrausch. Der Weg war mittelschwer, da noch Schneeschmelze ist mußte man auf diverse Stücke auf Steinen über das Wasser balancieren. Von beiden Seiten der Wände des Tales rauschten Wasserfälle herunter. Der Gletscher wurde immer größer, der Abbruch war etwa 200 Meter hoch. Am Anfang war es warm, es ist Kaiserwetter, aber je  näher wir dem Gletscher kamen um so kälter wurde der Wind. Der Abruch schimmerte grünblau und war total zerklüftet. Nach gut 1 1/2 Stunden standen wir direkt davor. Es war einfach gigantisch. Nach einer Gedenkminute, diversen Fotos und einer kleinen Rast machten wir uns auf den Rückweg. Auf dem Rückweg begegneten uns nur 4 Paare. Es wurde langsam richtig warm, um nicht zu sagen schwitzig. Langsam tat mir mein rechter Fuß immer mehr weh, ich bin Gestern böse umgesschnackelt. Wir wollten aber trotzdem noch den Nigardsbreen machen. Also ins heiße Auto und nach etwa einer halben Stunde Fahrt waren wir am Gletscherzentrum. Ein Stück weiter kamen wir zu einer Mautschranke und davor ein Holländer. Der war ganz verzweifelt, die Schranke öffnete nicht. Er schaute ganz böse und versuchte zu telefonieren. Nach einer Weile gab er uns ein Zeichen, wir sollen zurück fahren. Wir ließen ihn vorbei, fuhren zur Schranke, warfen 40 NOK ein und sie öffnete sich. Am Gletschersee war ein Parkplatz und wir sahen auch schon oben den Gletscherabbruch und eine riesige Gletscherzunge. Wir wanderten los. Es sollte etwa eine halbe Stunde dauern, um den See herum, zur Zunge. Man hätte sich auch mit einem Boot über den See fahren lassen können, Aber das war nicht für richtige Bergsteiger. Der Weg war gut gekennzeichnet und führte über vom Gletscher glattgeschliffen Felsplatten, teilweise ganz schön rutschig. Hier waren viele Touristen unterwegs, teilweise mit katastrophalem Schuhwerk. Der Gletscher kam immer näher, aber war nicht so beeindrucken wie der Bergsetbreen. Hinten angekommen waren wir etwas verschwitzt und froh über unsere Jacken. Die Hochgebirgstouristen waren teilweise nur in kurzen Hosen und T-shirts unterwegs. Auf der Gletscherzunge waren geführte Wanderungen angeboten, aber wir waren uns einig, das brauchen wir nicht. Der Gletscher war natürlich auch interessant. Unten war eine riesige Höhle aus der das Schmelzwasser tosend und schäumend, mit großen Eisbrocken schoß. Wir machten natürlich auch wieder die übliche Fotosafari und uns dann auf den Heimweg um  vor dem Wohnwagen in der Sonne zu faulenzen. Ich begann zu schreiben, um 4:30 Uhr geschah mir ein fürchterlicher Fehler. Da in der Sonne der Cursor auf dem Bildschirm schlecht zu sehen ist habe ich versehentlich die ganzen Berichte und Fotos auf der Homepage gelöscht. Mir war vor Wut richtig schlecht. Bis jetzt um 23:45 Uhr habe ich alles wieder versucht zu retten. Hat Gott sei Dank  auch geklappt. Manfred machte Abendessen, feine Bratkartoffeln, mußte sie aber alleine essen. Ich brachte keinen Bissen herunter. Na ist gut für die schlanke Linie, ein Tag fasten. Ich werde jetzt noch die Bilder sortieren. Manfred ist schon im Bett. Bis Morgen. 

Jostedalen 2. Tag



15.06.2014 Jostendalen 3. Tag

 

Nach einer kurzen Nacht geht es mir heute etwas besser. Ich habe die ganze Nacht gebraucht um wieder aufzutauen. In der Nacht hatte es vor dem Wohnwagen vielleicht noch 5 Grad Plus. Unsere Abenteuertour geht auch langsam zur Neige, gestern haben wir die letzte Bierwurst von Dasers verbraucht und wir haben schon 7600 km gefahren. Heute hatten wir uns einen Erholungstag verdient. Um 9:45 sind wir losgefahren nach Solvorn, natürlich wieder bei schönem Wetter. Von Solvorn haben wir mit der Fähre über den Lustrafjorden gesetzt nach Urnes. Bei der Überfahrt sahen wir wieder Seehunde und sogar 2 Delfine.  In Urnes steht die älteste komplett erhaltene Stabkirche Norwegens, ein UNESCO Welterbe, Die haben wir besichtigt und bei einer Führung einiges Interessantes über die Art des Bauens und der Architektur und der Geschichte erfahren. Der Besuch der Kirche ist empfehlenswert. Anschließend sind wir auf der Westseite auf einer kitzekleinen, romantischen Straße den Fjord entlang gefahren nach Skjolden und über die 55 auf der Ostseite wieder zurück auf den Campingplatz. Seit 14:00 Uhr sitzen wir nun in der Sonne. Ich habe ein kleines Schläfchen gemacht und jetzt bereiten wir uns auf das Abendessen vor. 

Jostedalen 3. Tag


 

16.06.2014 Bergen

 

Heute Morgen ging es um 9:00 Uhr los. Wieder aus dem Jostedalen nach Gaupne zurück,dann rechts auf die 55 nach Sogndal. Dort links auf die 5 bis zum Ärdalsfjorden, mit der Fähre  für 180 NOK übergesetzt und weiter nach Lärdal, bis wir auf die E16 trafen, dort rechts durch den Lärdalstunnelen. Dies ist der längste Straßentunnel Europas 25 km lang. Zur Unterbrechung hat er 3 große Hallen die illuminiert sind wie Gletscherhöhlen. Weiter gings auf der E16 über Voss und Dale bis Haukeland ca. 18 km vor dem Zentrum von Bergen. Die ganze Strecke ein Tunel nach den anderen von ganz klein 180 m bis groß 19 km.  In Haukeland fanden wir, auf einem schönen Campingplatz an einem kleine See, ein Plätzchen für uns. Wir haben uns eingerichtet und die Sonne genossen. Hier wollen wir drei Nächte bleiben und Bergen besichtigen. Manfred sitzt gerade im Aufenthaltsraum und schaut dem deutschen Team gegen Portugal zu. Ich habe schon 2 Mal Schreie gehört, ich denke sie führen 2 : 0. Wenn Manfred zurück ist machen wir Brotzeit. Morgen geht’s nach Bergen. Manfred ist jetzt wieder da, Ergebnis 4 : 0, jetzt können wir beruhigt Brotzeit machen und das kalte Bier genießen. 

 

Bergen


17.06.2014 Bergen

 

Nach dem Duschen und einem gemütlichen Frühstück sind wir um 11:00 Uhr zum den Bus gegangen und bis zur Endhaltestelle in Richtung Bergen gefahren. Von dort ging die Bybanen (Straßenbahn) weiter in das Zentrum. Um 11:45 Uhr waren wir am Hafen. Das wetter wurde etwas bewölkt, aber ok. Am Hafen war einiges los, diverse Schiffe lagen da, auch 2 Kreuzfahrschiffen. Weiter gings über den Fischmarkt, von dem ich etwas entäuscht war, nicht so groß und reichhaltig wie erwartet.Die Front der alten Hansahäuser am den Kais entlang sind sehr schön, verschieden farbig und reich verziehrt. Wir gingen der Wasserfront entlang weiter begutachteten noch verschiedene Schiffe und kamen auf einen Hügel mit einem schönen Aussichtspunkt auf beide Hafenarme. Dort machten wir Pause und aßen unsere Semmeln. Durch die Innenstadt kamen wir zur Johanneskirke, einer schönen alten Steinkirche. Die Innenstadt besteht meist auch aus Holzhäusen mit vielen netten Gässchen, teiweise sehr schön bepflanzt. Gegen Nachmittag kamen wir zu einem Park mit See (Lille Lungegardsvann) Dort genemigten wir uns wieder, in vor einem netten Café, einen feinen Capuccino, einen Kaffee, Tiramisutorte und eine Bisquitrolle. Dann gings weiter zur Floyen Bahn, einer Standseil zu einem ca. 380 Meter hohen Aussichtspunkt über Bergen. Die Fahrt ist sehr empfehlenswert, man hat oben eine traumhafte Aussicht über Bergen, die Fjorde und die Berge. Doch leider zog es langsam zu und der Nebel rückte immer näher. Zum Schluß besuchten wir noch die Bryggen und spatzierten durch die engen Gassen der alten Holzhäuser hinter den großen Hanse - Steinhäuser, sehr gemütlich und beschaulich, natürlich komplett für die Touristen hergerichtet mit Lokalen und Shops mit überteuerten Sachen. Langsam fing es sehr stark an zu nieseln und wir suchten uns einen trockenen Platz. In einem urigen Lokal liesen wir uns nieder zum Abendessen, Pizza und feinen Fisch und gutes Bier. Später gingen wir noch in ein irisches Pub und genehmigten uns noch ein Bier und ich Cider. Um 22:00 Uhr gingen wir zur Straßenbahn und fuhren zum Bus und zurück auf den Campingplatz, wo wir so um 23:00 Uhr eintrafen. Das Wetter ar noch schlechter geworden und wir entschieden, wichtige Sachen haben wir in Bergen nicht übersehnen und wenn das Wetter morgen noch schlecht ist fahren wir weiter in Richtung Kristiansand.  

Bergen



18.06.2014 Röldal

 

Heute Morgen, schlechtes Wetter, also räumten wir zusammen, frühstückten und fuhren los. Über die 7 in Richtung Alvik über einen Pass und diverse Skigebiete, dem Indre Samlafjorden entlang. Wie immer Wasser, Wasserfälle und Berge. In Kvanndal standen wir vor einer schwierigen Entscheidung: sollten wir mit der Fähre nach Kinsarvik übersetzten oder aussen herum um den Granvinfjorden fahren. Es gab schon 2 signalgelbe Tafeln aus denen wir nich schlau wurden und in der ADAC Karte war bei Bu keine Verbindung zur anderen Seite des Fjordes zur E13, aber in unserer Super Norwegenkarte war eine Brücke mit der Jahreszahl 2013 eingezeichnet. Also volles Risiko. Das hat sich gelohnt, die Streche am Fjord entlang war herrlich und die Brücke (riesig) war fertig, nicht wie der  Berliner Flughafen. Nun auf der E13 den ganzen Sörfjorden entlang, nach Odda und nochmals über einen Pass nach Röldal. Hier übernachten wir. Zum Abendessen gab es gedünsteten Tomatenreis mit gebratenen Würstchenscheiben und Tomatensalat mit Fetakäse. Manfred schaut im TV Room Fußball und es beginnt gerade, nach einem schönen Tag zu regnen. Das schlechte Wetter hat uns eingeholt. Morgen geht es nach Kristiansand. 

Röldal


19.06.2014 Hövag bei Kristinasand

 

Heute morgen wurden wir etwas ausgebremst. Um 8:30 wollten wir starten denn die Etappe nach Kristinasand war sehr lange. Zwar nur 285 Km aber laut Navi 5.30 Std. Doch beim Drehen des Zündschlüssels rührte sich gar nichts, kein Muckser kein Lichtchen. Die Batterie war aus einem für uns unerklärlichen Grund leer, "Schitt", das andere Wort darf ich nicht schreiben. Also Hilfe suchen. Ich fragte 2 Schweizer die auch schon auf waren und so aussahen als würden sie zusammenpacken. Einer kam dann auch und wir versuchten unser Glück, leider hatte er nur einen B+ Stützpunkt und wir konnten nicht direkt an der Batterie anklemmen. Irgendwie klappte es mit den Kontakten nicht und es rührte sich gar nichts. Wir dachten da fehlts weiter. Also kam der ADAC ins Spiel. Ein Anruf in Deutschland und die Dame sagte uns:" vorgestern hatten sie doch das gleiche Problem". Ich war ganz verwirrt. Bis sich herausstellten, Franzi hatte mit unserem Auto zuhause das selbe Problem. Nach einigem Hin und Her rief uns dann der norwegische Hilfsdienst an, und meinte bis in ca. 45 min sei er da, wir standen ja mitten in der Pampa. Um 10:30 Uhr kam er wirklich. Sein Kraftpacket angeschloßen und die Karre lief. Jetzt ja nicht mehr ausschalten und los. Auf die E134 über 2 fast verschneite Pässe über das Haukelifjell nach Haukeligred und dort auf die 9 nach Süden nochmal über einen Pass nach Volle durch das Setesdal, dem Ardalsfjorden entlang nach Evje. Weiter über Mosby endlich nach Kristiansand und nochmals 18 Km weiter nach Hövag. Um 16:00 Uhr waren wir da. Die Strecke war wunderbar, aber ich war von dem gekurbele mit dem Wohnwagen fertig. Nach einer kleine Pause machten wir noch einen  Rundgang über die Scherenküste vor dem Campingplatz. Jetzt nach einer dicken Brotzeit, zum Kochen waren wir zu faul, gehts mir wieder gut und morgen ist Kristiansand an der Reihe zur Besichtigung. 

Hövag


20.06.2014 Kristiansand

 

Heute war also Kristiansand an der Reihe. Um 9:00 Uhr machten wir uns auf den Weg. Nach einer halben Stunde waren wir im Zentrum, und fanden auch ein Parkhaus. Parkkarte lösen, geht nur mit Visa-Card, und los. Aber wo fangen wir an, wir hatten nur einen miesen Plan vom Zentrum. Zuerst zum Fischmarkt an der Fiskebrygga. Aber da war nicht viel, leere Pavillions und 2 Stände in einer Halle ohne große Auswahl. Also gingen wir zum Hafen, auch dort nichts los, nur ein paar kleinere Schiffe. Deshalb gingen wir weiter zur Kirche. Aber die war erst ab 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet. Weiter durch das sehr übersichtliche Zentrum ca. 1 Km auf 1 Km im Quadrat, alle Staßen im Schachbrettmuster und nichts was wirklich Wert war zum Fotografieren. Alles Geschäfte wie in allen Städten keine besonderen Häuser oder so. Als wir wieder bei der Kirche ankamen war es 11:30 Uhr und es hatte gerade ein Gottesdienst begonnen, also auch keine Besichtigung. Wir liesen uns in einem Straßencafé in der Sonne nieder um uns von den Strapazen zu erholen. Danach gingen wir nochmals zum Fischmarkt, vielleicht sind die Fischer jetzt zurück. Aber nein vielleicht ist keine Fangzeit? Aber in den Pavillions rührte sich etwas. Dort wurden die nationalen Fischfilletiermeisterschaften ausgetragen. Das war ganz interessant zum Zuschauen. Danach gings enttäuscht, über Kristiansand, zurück zum Auto und zum Campingplatz. Heute Abend grillen wir und morgen geht es ab nach Oslo zur Midsummerfeier. 

Kristiansand


21. + 22.06.2014 Oslo

 

 

Leider gibt es erst heute einen Eintrag. Gestern hatten wir keine Zeit, und bis jetzt kein Netz.Gestern sind wir also um 9:00 Uhr in Kristiansand losgefahren, auf die E18 in Richtung Oslo. Eine reine Fahretappe, nichts besonderes zu berichten, Autobahnstücke und Tunnels. Über Arendal, Skien, Drammen nach Olso und dort auf den Ekeberg Camping, einem großen etwas chaotischen Stadtplatz auf einem kleinen Aussichtshügel oberhalb Oslo. Aber optimale Lage mit direkter Busanbindung zum Zentrum. Um13:00 Uhr waren wir hier und haben abgehängt, den Wohnwagen aufgebockt und dann festgestellt weit und breit keine Steckdose frei, trotz 50 m Kabel. Also nochmals umziehen. Danach uns selber umziehen für die große Midsommerparty und das Fußballspiel, das Manfred in einer Sportbar oder Pub anschauen wollte und noch Brotzeit gemacht und etwas mit den Nachbaren geratscht. Um 16:00 Uhr fuhren wir los ins Zentrum, in 15 min. waren wir da, haben uns etwas orientiert und sind durch die Stadt und am Hafen entlang geschlendert.  Oslo ist eine schöne moderne Stadt mit pulsierendem Leben, aber auch mit schönen alten Bauwerken, alles vom feinsten. Man merkt es auch anden Leuten, die Norweger haben Geld. Aber  von Midsummer ist nicht eine Spur zu finden. Nach einem kleinen Abendessen gingen wir los um für Manfred die passende Lokalität zu suchen. Nebenbei haben wir erfahren das es auch ein Public viewing geben soll. Wir fanden den Ort, es war riesig aufgebaut mit Bier- und Fressständen, 2 riesigen Leinwänden, Tischen und Bänken, Tribünen und freiem Eintritt. Der Abend war gerettet, das Deutschlandspiel konnte kommen. Ich habe mich aufgemacht um weiter durch die City zu bummeln. Es war toll überall Straßenmusikanten und -künstler und massig Leute teilweise in Abendrobe und, jetzt kein Schmäh, extrem viele hübsche Mädchen und Frauen, die Männer sowieso sind ja nordische Typen. Das Leben steppte richtig, vor allem an den Bryggen. Dazu noch die schöne Abendsonne, das Spiel hätte noch viel länger dauern dürfen. Nach 10:00 Uhr bin ich zurück um Manfred zu suchen und fand ihn zusammen mit Nachbarn vom Platz aus Landshut. Ich glaube er hatte auch seinen Spaß. Nur nicht ganz mit dem Ausgang des Spiels 2:2, na ja. Wir starteten dann durch die Fußgängerzone zum Bus und die beiden Landshuter mit dem Mountainbike. Um 11:40 waren wir wieder am Platz und gönnten uns noch zusammen für jeden ein Bier.

Oslo 1



 

Heute wieder um 7:30 Uhr aufgestanden,denn wir wollten um 9:03 mit dem Bus wieder auf den Weg. Das Wetter schaute nicht sehr gut aus, also Regensachen einpacken, und los, zum Nationaltheater und dort in die Metro 1 umgestiegen in Richtung Holmenkollen zur Schanze. Aus der U-bahn wurde unterwegs plötzlich eine Bergbahn, schon die Fahrt war schön. Von der Station noch ein Fußweg von ca. 10 Minuten bergauf und wir standen vor der Schanze, ganz neu und beeindruckend groß. Für 120 Kronen durfte man durch das Skimuseum und ganz hoch zum Start. Dort wurde einem ganz schwindelig vom runter schauen zum Schanzentisch und dem  Zielhang und natürlich auch von der tollen Aussicht über Oslo. Leider kamen langsam böse Regenwolken und wir machten uns auf den Rückweg. Wieder am Nationaltheater ausgestiegen gingen wir durch die Auffahrt zum königlichen Sommersitz, aber ein Regenschauer erwischte uns. Mette Marit lies uns nicht ein, also mussten wir unter großen Linden im Schloßpark unterstehen. Der Regenguß war bald vorbei und wir gingen ans Wasser zu den Bryggen und bestaunten die irre Architektur der neuen Gebäude. Die Sonne spitzte wieder durch die Wolken und wir gingen in Richtung neues Opernhaus. An einem Anleger war ein Kreuzfahrtschiff vor Anker und wieder entlud sich der Himmel. Zum Glück konnten wir uns beim Duty Free Shop unterstellen. Bis wir aber bei der Oper waren schien wieder die Sonne. Die Oper ein pompöser Bau aus hellem Marmor, ein architektonisches Wunderwerk, Konkurrenz zum Opernhaus in Sidney und man kann ihr sogar, im wahrsten Sinn des Wortes aufs Dach steigen. Jetzt hatten wir langsam genug und gingen zum Jerbanetorget und fuhren heim. Auf dem Ekeberg spazierten wir noch zu einem Aussichtspunkt mit Café und genehmigten uns einen Kaffee mit der schönen Aussicht. Jetzt kocht Manfred Schinkennudeln und ich sortiere fast 250 Bilder und schreibe den Bericht. Heute Abend noch duschen und Morgen weiter nach Göteborg.

 

Oslo 2


24.06.2014 Göteborg Ankunft und 1. Tag

 

Gestern funktionierte das Internet leider nicht, deshalb gibt es erst heute einen Bericht..Gestern Morgen sind wir um ca. 9:00 Uhr von Oslo abgefahren. Immer auf der E6 meist Autobahn in Richtung Süden. Das Wetter war gut, die Landschaft wurde immer flacher und mehr besiedelt. Keine großen Besonderheiten. Um 13:00 Uhr waren wir am Liseberg Camping. Ein wunderschöner moderner und pikobello sauber geführter Platz. Mit der Tram 15 min ins City Zentrum. Nach dem Aufbauen und einer kurzen Brotzeit fuhren wir mit dem Auto ins Zentrum, um uns etwas zu orientieren. Wir parkten, tranken Espresso und Capuccino und machten einen ca. 90 minütigen Rundgang. Auf der Heimfahrt kauften wir noch groß, für die nächsten Tage, ein. Schweden ist eine ganze Ecke billiger als Norwegen. Zurück am Platz noch etwas an der Sonne sitzen und dann Abendessen gekocht, wieder einmal Rahmgeschnetzeltes mit gedünstetem Wildreis und gemischtem Salat. Danach der übliche Abwasch. Anschließend duschte Manfred und ich ärgerte mich mit dem Internet herum.  Nach einem Schlummertrunk "Südtiroler Vernatsch" gings ins Bett.

Heute morgen um 8:00 Uhr aufstehen. Nach dem Frühstück gingen wir gegen 10:00 zur Straßenbahn und ins Zentrum. Mir ging es heute gesundheitlich nicht gut, und Manfred mußte den ganzen Tag unter meiner miesen Laune leiden. Trotzdem starteten wir eine Rundfahrt mit dem Hopp on Hopp of Bus. Nach einer kompletten Informationsrunde fuhren wir noch weiter bis zum Fischmarkt "Feskekorka", dort stiegen wir aus, um den Fang der Schweden zu begutachten, doch das war nicht umwerfend, ca 6 Stände das wars, und auch keine sensationellen Fische.Weiter gingen wir durchs Haga Viertel, alte Stein- und Holzhäuser, kleine Geschäfte und Cafés und Lokale. Wir bestiegen den Skansen Kronan, ein Hügel mit einem Festungsturm und sehr schöner Aussicht über Göteborg. Kreuz und quer durch die Innenstadt gingen wir weiter an einigen schönen Häuser und Kirchen vorbei bis zum Hafen und wieder am Fischmarkt vorbei zu dem Markthallen. In  der Nähe in einem Café auf einer Brücke vor der "Deutschen Kirche" Christianenkirk gab es einen Capuccino und ein feines Pilsener aus Prag. Nun gings langsam heim, heute Abend gibt es Reste. Das Wetter war durchwachsen , Sonne und einige Regentropfen. 

Göteborg



25.06.2014 Göteborg 2. Tag

 

Nach dem Aufstehen um 7:45 Uhr haben wir in aller Ruhe in der Sonne gefrühstückt. Danach abspülen und aufräumen und um 9:30 Uhr sind wir aufgeprochen zur Trambahn und sind quer durch Göteborg gefahren nach Arendal dem Frachthafen und Industriegebiet um das Volvo Museum zu besuchen. Für 60 Kronen Eintritt bekamen wir einen sehr schönen Überblick über die Volvo Geschichte, PKW-, LKW-. Fluzeugmotoren, bzw Turbinen- und Schiffsmotorenbau. Viele schöne alte und neue Austellungstücke, Prototypen und Tourenrennwagen und Ralleyfahrzeuge. Alles sehr nett arangiert. Zurück im Zentrum machten wir im Nordstan Einkaufszentrum Mittag mit Krabbensalat und Hamburger. Weiter gings dann über die große Fußgängerbrücke zum Hafen und zum Skanska - Gebäude (rot-weiß und in der Form einer Schiffsbrücke). Dort kann man für 40 Kronen auf eine Aussichtsplattform auf 82m fahren und hat eine herrliche Rundumsicht über Göteborg. Anschließend im Hafen bei Bier und Capuccino noch etwas die Sonne genossen und dann zum Gustav Adolf Monument (dem Stadtgründer) denn das fehlte noch in unserer Fotosammlung. Jetzt sitzen wir wieder vor dem Wohnwagen und bereiten uns auf das Abendessen vor, heute grillen und anschließend lassen wir die Tage in Göteborg mit Bier oder Wein ausklingen. Morgen geht es weiter nach Kopenhavn. 

Göteborg 2. Tag


26.06.2014 Kopenhagen

 

Heute gibts keinen Bericht, nix los, morgen kommt Kopenhagen dran.  

 

 

27.06.2014 Kopenhagen

 

Gestern hatten wir nur eine langweilige Fahretappe von Oslo nach Kopenhagen, wieder über die Öresundbrücke und zum Campingplatz den wir schon im ADAC Führer ausgeguckt hatten. Aber oha, kein Platz mehr. Aber die Dame an der Rezeption hat uns einen anderen empfohlen. DCU Camping Naerum,etwas weiter außerhalb aber auch mit Busanschluss. Also nichts wie hin, undtatsächlich waren dort noch viele Platze frei. Ein netter von der Ausstattungetwas älterer aber sauberer Platz. Bei Touristen aber scheinbar unbekannt,deshalb etwas sehr ruhig. Auf dem Weg nach Kopenhagen wurde es schon immer dunkler am Himmel und am Nachmittag entlud sich ein Gewitter. Manfred schaute ganz alleine im TV Room das Fußballspiel an dann gab es Brotzeit und anschließend einen Film.

Heute Morgen sind wir kurz vor 8:00 Uhr aufgestanden und um 9:30 Uhr voller  Erwartung los zum Bus nach Kopenhagen. Nach einem kurzen Morgenspaziergang durch den Wald fanden wir auch die Bushaltestelle. Mit dem Bus S150 waren wir in 25 min. im Zentrum. DieSonne schien übrigens vom blauen Himmel. Wir spazierten durch einige Gassen,kamen am Rundentaarn vorbei und stellten fest, in der Stadt tobte tatsächlich schon um 10:00 das Leben. Weiter gings zum Rathaus und ich zeigte Manfred wo Franzi und Jay im Februar  geheiratet hatten. Im Rathaussaal wurde gerade vorbereitet für eine Uni Abschluss Feier. Wir stiegen auf den Rathausturm und betrachteten Kopenhagen von oben. DasRathaus ist riesengroß, sehr schön und alt und vom Turm zurück verliefen wir uns fast im Keller und fanden fast nicht mehr hinaus. Danach empfingen uns vor dem Rathaus div. Hochzeitspaare. Ich fühlte mich um Monate zurück versetzt. Weiter gings durch die Fußgängerzone zu einem Brunnen mit riesen Geschrei, diverse Jugendliche schmissen sich gegenseitig rein und bespritzten sich. Alle Leute schauten lachend zu. Plötzlich noch ein größeres Getöse, ein alter amerikanischer Besatzungs-Lkw voller johlender und geschmückter Jugendlicher kam uns entgegen. Dann sahen wir warum, es waren Abiturienten die ihren Abschluss feierten mit Gejohle, Bassbooster und natürlich Bier. Wir fanden dann heraus dass anscheinend jede Klasse einen noch verrückteren LKW hatten und alle durch die Stadt feierten. Sie verfolgten uns den ganzen Tag. Wir gingen nun weiter zumVindeborgade und heuerten dort auf einem Hop on Hop of  Kahn an. Die Fahrt war noch viel schöner als im Februar, dann da war es saukalt. Die Tour ist einfach zu empfehlen. Durch abenteuerlich niedrige und teilweise enge Brücken durch die Kanäle der Stadt und durch den Hafen an der kleinen Meerjungfrau vorbei ca. 2 – 2 ½ Stunden. Für 95 DKR 24Std.  Aber Obacht es gibt auch Boote die für weniger Geld aber nur eine Stunde rund rum fahren. Wir haben schon sehr viel gesehen was wir danach etwas vertiefen wollten, sogar den königlichen Dampfer. Nach einer kleinen Stärkung ging es zu Fuß durch die Stadt in Richtung Hafen, Manfred wollte den königlichen Dampfer, die Kreuzfahrtschiffe und die little Mermaid nochmals sehen. Unterwegs trafen wir auch auf die Amalienborg,dem königlichen Stadtsitz mit Wachparade und der Marmorkirche. Ich bin begeistert, Kopenhagen pulsiert vor Leben, noch viel schöner als im Winter, überall Straßencafés Bars und Leute aller Farben. Zurück ging es über dasKastellet, dem königlichen Theater zum Norreport Kultorvet, dort fanden wir tatsächlich den Bus zurück nach Hause. Auf dem Platz angekommen waren wir nach diesen etlichen Km Fußmarsch ganz schön geschafft. Zum Abendessen gab es frische Tortellini mit Tomaten- Knoblauch- Kräutersauce, Parmesan und gemischten Salat. Morgen geht der Besichtigungsstreß wieder weiter.

Kopenhagen






28.06.2014 Kopenhagen 2. Tag

 

Heute war einfach Kopenhagen genießen angesagt. Um 9:30 Uhr waren wir an der Bushaltestelle. Der Schalter für die Fahrkarten war natürlich geschlossen,  Samstag. Also entschieden wir uns mit dem 24 Stundenticket von gestern, abgelaufen um 9:45 Uhr bis zur Metro schwarz zu fahren. Von Norreport Station aus fuhren wir mit der Metro und einem neuen Ticket weiter nach Christianshavn und zur Vor Frelsers Kirke mit dem schönen 99 m hohen Turm, mit einer Wendeltreppe aussen am Turm. Den wollte ich erklimmen, Manfred war es zu sehr ausgesetzt, also startete ich alleine und kam bis oben ganz schön ins Schnaufen. Dafür wurde ich mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Zum Glück bin ich schwindelfrei. Weiter spazierten wir dann durch Christianshavn und landeten in Christiansholm, doch die Fähre fuhr Samstags nicht. Von der Oper auf der anderen Seite des Wassers ging eine Fähre zurück, war aber nur über einen riesigen Umweg zu erreichen. Zum Glück hatten wir noch die Tickets von der Hop on und Hop of Fähre vom Vortag und die galten noch. Also warteten wir auf die Fähre, die uns auch mit nahm, und fuhren nochmals die ganze Runde bis Nybrogade. Von dort bummelten wir durch die Innenstadt zum Nyhavn. Es waren überal lwieder Massen von Menschen zu Fuß und per Fahrrad unterwegs. Am Nyhavn ging es zu wie in der Leopoldstr. zu ihren besten Zeiten. Wir setzten uns vor ein Lokal und beobachten die Leute, bei Bier und Livemusik. Danach fuhren wir mit der Metro von Det Kongens Nytorf zurück zur Norreport Station und mit dem Bus zum Campingplatz. Jetzt gibt es Pellkartoffeln mit Kräuterquark, Paprikaquark und französischem Brie. Morgen fahren wir weiter in Richtung Hamburg.   

 

Kopenhagen 2. Tag


29.06.2014 Lüneburg

 

Heute morgen sind wir früh aufgestanden und haben uns beeilt mit der Morgentoilette, dem Frühstück und mit Abbauen. Um 8:45 Uhr waren wir schon abfahrbereit. Über die Strecke gibt es nichts zu berichten. Alles flach, alles Autobahn. Bis auf ein 1 stündiges Stop and Go vor dem Elbtunnel in Hanburg. Der Platz hier in Lüneburg ist sehr schön, mitten im Wald, mit einem Naturschwimmteich, einer Gasttätte und TV für Fußballbegeisterte.

 

Lüneburg


30.06.2014 Lüneburg 2. Tag

 

Gestern Abend hat sich Manfred das Spiel Niederlande gegen Mexico um 18:00 Uhr in der Campingplatzkneipe angeschaut. In der 2. Halbzeit bin ich zu ihm gestoßen und wir haben nebenbei abendgegessen, richtig feinen Wurstsalat, anschließend hatten wir noch einen netten Abend mit dem Wirt und einem Gast vom Ort mit einigen Weißbieren und einem Schnaps. Die Wirschaft ist sehr gut geführt mit feinem Essen, sehr zu empfehlen.

Heute sind wir um 7:30 Uhr aufgestanden und nach dem üblichen Ablauf um ca. 9:00 Uhr Richtung Lüneburg gestartet. Lüneburg ist eine richtig romantische Kleinstadt mit Klinker- und Fachwerkhäusern, kleinen Gassen, alles sehr schön renoviert und hergerichtet. Leider mußten wir immer zwischen Regenschauern weiter laufen. Wir gingen auch auf den 60 Meter hohen Wasserturm und hatten eine schöne Aussicht über Lüneburg, bis zum nächsten Regenschauer. Nach einer Stärkung mit Capuccino, Kaffee und etwas Süßem wolten wir das Schiffshebewerk besichtigen. Leider hat uns der Campingplatzwirt eine falsche Info gegeben und wir sind zuerst 60 km in die falsche Richtung durch die Gegend geirrt. Also wieder zurück und nach Karte zum richtigen Punkt. Wir fanden das Hebewerk auch, übrigens das größte Europas, die Schiffe werden 38 Meter gehoben, bzw. abgesenkt. Leider war gerade eine Revision im Gange und wir sahen das Hebewerk nicht in Aktion. Aber trotzdem interessant. Dann gings weiter durch den Regen zu einer, uns auch empfohlenen Windmühle. Die fanden wir auch, aber leider in Privatbesitz und man konnte nicht einmal in die Nähe. Na ja wenigstens gabs ein Erinnerungsfoto. Dann noch einkaufen und zurück zum Campingplatz. Heute Abend gibt es den 2. Teil der Tortelinis mit Tomatenknoblauchweinsauce und gemischten Salat. Morgen gehts weiter in Richtung Heimat, die Tage sind gezählt.  

Lüneburg



04.07.2014 München

 

München hat uns heil wieder seit 02.07.2014  15:00 Uhr. Am 01.07.2014 sind wir in Lüneburg wieder um 9:00 Uhr losgefahren. Unser Ziel war Leipzig ca. die Mitte der Strecke nach München. Die ganze Strecke war uns zu weit. In Leipzig fanden wir den Campingplatz am Kulkwitzer See, ein schöner Feriencampingplatz. Am Abend schauten wir uns noch das Fußballdrama Schweiz gegen Argentinien in einem Lokal an, dann tranken wir zum Abschluß ein Flensburger Bier vor dem Wohnwagen. Am nächsten Morgen dann auf die Autobahn nach München. Beide Tage noch strahlendes Wetter, erst ab Ingolstadt hatten wir teilweise starken Regen.

Nun sind wir wieder da, nach 6 1/2 Wochen Abenteuer. Es war eine tolle empfehlenswerte Tour, traumhafte Landschaften, Seen, Fjorde, Flüsse, Wasserfälle und fast immer schönes Wetter. Die Zeit ist auch empfehlenswert, teilweise noch etwas kalt, dafür aber noch Schneelandschaften, riesige Wasserfälle wegen der Schneeschmelze, die Campingplätze gerade wieder offen, noch wenige Leute und vor allem keine Mücken.

Und obwohl es leider nicht so abgelaufen ist, wie mein ursprünglicher Traum, bin ich auch mit dieser Lösung absolut zufrieden. 

 

So jetzt ist es vorbei, wir hoffen die Homepage hatt euch gefallen, oder sogar etwas weitergeholfen. Wir freuen uns über jeden Eintrag.

 

 

Zum guten Abschluß noch ein Statment von Manfred:

 

München, 11.07.2014

Jetzt wird es für mich höchste Zeit, ein Feedback zu unserer Nordkapreise abzugeben. Ich bin seit einer Woche wieder daheim. Der Alltag und alles was dazu gehört, hat mich langsam wieder fest im Griff. Wenn ich mir unsere Bilder und Filme anschaue, erinnere ich mich gerne an diese tolle Tour mit dem Pickup und unserem Wohnwagen. Für mich war es das erste Mal, mehr als drei Wochen und mit einem Wohnwagen zu verreisen. Es gab in den sieben Wochen (Männerwirtschaft), nie ein ernsthaftes Problem. Unser Tagesablauf war genau geplant. Am Morgen, während Albert zum Waschen ging, mein Bett wegräumen, Polster zurückschieben und den Tisch hochklappen. Anschließend selbst zum Waschraum gehen und dabei den Wasserkocher mitnehmen. Nach dem Frühstück die Lampe vom Wohnwagen
abhängen, die Filmkamera, Fotoapparat und die aktuelle Landkarte ins Auto packen, dann das Navi programmieren. Anschließend die Stützen vom Wohnwagen hochkurbeln, während Albert mit dem Pickup rückwärts zum Anhängen anrollte. So ging es jeden Tag aufs Neue los. Alles was wir dann täglich gemeinsam erlebten war unbeschreiblich. Wir durchquerten eine tolle Landschaft, die wir uns so vorher nie vorgestellt hatten. Nach über 11.000 km wieder in München, will ich mich noch einmal bei Albert für seinen irren Aufwand, den er für diese Reise hatte, bedanken. Ich bin sehr froh, dass wir den Plan den wir damals in der Theaterküche geschmiedet haben, in die Realität umgesetzt haben.

 

 

 

 

Landschaft an Nordkapp

 

 

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